Sauerteig – selbstgemacht.

Das Sauerteig selbstgemacht, schnell und unkompliziert. Praktisch zum Hernehmen und aus eigener Hand. Der Sauerteig verleiht dem Brot seinen typischen säuerlichen, erfrischenden Geschmack und verhindert gleichzeitig das Austrocknen des Brotes. Voraussetzung ist, dass die richtigen Bakterien „in der Luft sind.“

Übersetzt heißt das, dass der Sauerteig, Milchsäurebakterien braucht um die richtige Säuerlichkeit zu bekommen.

Wie schon gesagt, im Sauerteig wirken Sauerteighefen und Milchsäurebakterien, diese machen den Teig locker.
Ist das erste Brot selbst gebacken, einfach einen kleinen Rest des Brotteiges aufheben und man hat schon einen guten Sauerteig für´s nächste Mal.
Diesen Rest in ein Marmeladeglas, Tupperschüsserl, nur halb füllen geben und in dem Kühlschrank stellen. Der Sauerteig hält ca. bis zu 3 Wochen. Keinen Deckel darauf geben.

Der Sauerteig eignet sich auch gut zum Einfrieren.

Ich habe mein Sauerteig – Rezept von meiner Mutter übernommen. Sie backte ihr Brot in einem alten, gemauerten Holzbackofen und es war eines der besten Bauernbrote im ganzen Tal. Die Rezeptur ist sehr einfach.

Der Vorteil war, dass die richtigen Bakterien im Haus waren, hier in der Stadt ist es schwieriger die richtigen Bakterien zu finden.


Rezept nach Mama´s Art


 

ca. 15 dag Roggenmehl

1 Würfel Germ

1/4 lauwarmes Wasser

 

Roggenmehl mit Wasser zu einem Brei verrühren, stehen lassen, für eine paar Tage ruhen lassen, bis er leicht säuerlich riecht. (Voraussetzung die richtigen Bakterien), danach die Germ reinbröseln.

 

Tipp

Sauermilch in der Nähe des Breies stehen gelassen, ist ein guter Entwicklungshelfer dafür.

Dann geht´s ans Brot backen.

 

 

Hier eine schnelle Zubereitung eines Sauerteiges

 

(reicht für 2 – 3 kg Mehl)
1/4 l Buttermilch oder 2 Becher Naturjogurt
4 EL Roggenmehl (ca. 12 dag)
4 dag Germ

 

Buttermilch oder Jogurt handwarm erwärmen und das Mehl einrühren. Diesen Brei nicht zudecken und 24 Stunden stehen lassen und ab und zu umrühren, danach die Germ reinbröseln gut verrühren und je nach Rezept weiterverarbeiten. Möchte man das volle Aroma des Sauerteiges, dann 48 Stunden stehen lassen.

 

Gutes Gelingen!

 

P.s.: Das Brot am Bild ist von meiner Schwester, sie ist Biobäuerin und backt einmal in der   Woche gutes Brot.

 

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